Informatives zu Corona

Hintergründe, Informationen, Verhalten in der Freizeit, eigene Meinung zu den Aussagen verschiedener Virologen und Epidemiologen. Extrem hohe Übertragungsraten innerhalb von Räumen - also lüften, lüften, lüften. Lüften ist extrem wichtig, um die Aerosolkonzentration in der Atemluft zu senken. Durch die neuen Varianten wird das noch wichtiger. Schmierinfektion braucht allgemein nicht betrachtet zu werden, nur in bestimmten Betrieben oder Branchen und natürlich beim Umgang mit Coronapatienten.

 

Der Lockdown light ab dem 02.11.2020 hat sein Ziel verfehlt. Erreicht wurde, dass der exponentielle Zuwachs für etwa 5 Wochen gestoppt wurde. Nach etwa drei Wochen hätte man schärfere Maßnahmen ergreifen müssen. Die Politik hat hier versagt. Die Verlängerung des Lockdown über den 30.11. hinaus hat die Politik zu verantworten. Virologen und Epidemiologen haben klar gewarnt, dass eine bloße Verlängerung eines Lockdowns keine Lösung ist und die Zahlen dadurch nicht sinken werden. Auch hat man von anderen Staaten nicht lernen wollen, drastische Kontaktbeschränkungen im Zusammenhang mit weiteren Maßnahmen waren überall erfolgreich. Unsere Kontaktbeschränkungen waren zu lasch, besonders die Kontrollen. 

 

In Frankreich sind die Antigen-Schnelltests in der Apotheke frei verkäuflich, von Jedermann erhältlich. In Österreich wir es ab Anfang März der Fall sein. In Deutschland scheut die Bundesregierung diese Lösung, plant nun doch die Zulassung noch für März ein. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie auch am MArkt erhältlich sind, das wird auch eine zeitlang dauern. In Österreich laufen Massentests zur Erkennung vieler unerkannter Virenträger. Nur 1/3 der aufgeforderten Personen hat sich testen lassen. Man hat viele unerkannte Fälle in Quarantäne geschickt. Das war wohl der Hinderungsgrund.

 

Corona-Schnelltests sind besonders wirksam, wenn besonders viel Viren übertragen werden können. Dieses wird mit hoher Zielsicherheit richtig angezeigt. Das hat Prof. Drosten in einer Studie nachgewiesen. In Südtirol hat eine Massentestung viele unerkannte Fälle offenbart. Die Massentests in Österreich in 5 von 12 Bundesländern bis zum 13.12.2020 haben ca. 4000 unerkannte Virenträger erkannt und isoliert.

 

Bei Antigentests ist nicht Perfektionismus das Ziel sondern das Erkennen und die anschließende Isolation unerkannt Erkrankter. Gerade die Personen, welche Viren weitergeben können, werden dabei erkannt. Aus Pandemiegesichtspunkten absolut sinnvoll. Zur Absicherung eines anschließenden Besuchs im Altenheim oder einer Teilnahme an einer Sitzung absolut sinnvoll und sehr sicher. Am nächsten Tag hat dieser Test keine Aussagekraft mehr und müsste wiederholt werden.

 

Ich sichere Besprechungen durch mein CO2-Messgerät ab. Ich fordere dann zum richtigen Lüften auf.

 

Hintergrundwissen

Neueste Entwicklungen und Erkenntnisse

  • mRNA-Impfstoffe verursachen sehr starke Impfreaktionen. Es sind die gewünschten Auswirkungen des Immunsystems, das angeregt wurde.
  • Die Impfreaktionen nach der zweiten Impfung sind noch stärker
  • Schwere Nebenwirkungen sind nicht bekannt, obwohl inzwischen millionenfach geimpft wird
  • Gelegentlich ist die Impfreaktion eine Überlastung des Immunsystems, woran alte Personen mit Vorerkrankungen sterben können
  • Auch die erste Impfung zeigt schon Wirkung. Bei vielen fällt die folgende Erkrankung durch das Coronavirus schwächer aus, die Todesrate sinkt

Allgemeines

  • Das aktuelle Corona-Virus heißt SARS-CoV-2
  • Es löst bei schlechtem Immunsystem vielfach eine Lungenentzündung aus, die einen sehr schweren bis tödlichen Verlauf nehmen kann. Diese Lungenentzündung heißt Covid-19
  • Auch sind viele Todesfälle bei Vorschädigung des Herzens eingetreten, weil das Herz der hohen Belastung nicht standhielt, aber auch von Nierenversagen und Tod durch Embolien wird berichtet
  • Viele Coronaerkrankte leiden noch nach Monaten unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Viele Spätfolgen werden bleiben
  • Die Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgt durch Tröpfcheninfektion (in feinster Form sind das Aerosole)
    Husten, Niesen, Singen, Sprechen, Atmen: Viren werden in die Raumluft freigesetzt. Die Konzentration in der Raumluft sollte wegen der Aerosole möglichst schnell und kräftig reduziert werden
  • Die Übertragung erfolgt erheblich leichter als beim SARS-Virus 2002/2003
  • Coronaviren halten sich in der Raumluft einige Stunden, offensichtlich bis zu drei Stunden, sind dann zu Boden gesunken. Ob sie nach drei Stunden noch krankmachend wirken können ist unbekannt, vermutlich nicht
  • Coronaviren halten sich auf Klinken und Türgriffen 2-3 Tage, sind aber offensichtlich im angetrockneten Zustand, also nach wenigen Minuten nicht mehr wirksam (Aussage von Prof. Dr. Drosten)
  • Die krankmachende Dosis ist unbekannt, die Zeitdauer der krankmachenden Wirksamkeit in der Raumluft als auch auf Türklinken ebenfalls
  • Viren können an der Luft wie auch auf Türklinken nicht lange überleben. Sie vermehren sich nicht wie z.B. Bakterien. Wie lange und in welcher Menge Viren in der Raumluft oder auf Türklinken krankmachend sein können ist unbekannt
  • Offensichtlich infizieren sich die meisten Menschen innerhalb von Räumen. Und in diesen haben sie sich längere Zeit aufgehalten wie in Kneipen (Ischgl), Restaurant (private Feier in Leer), Karnevalsveranstaltungen (Gangelt im Landkreis Heinsberg). Von mehreren Chorproben werden hohe Infektionsraten gemeldet. In Unterkünften mit sehr hoher Menschendichte wie bei Mitarbeitern in der Fleischindustrie (Werkverträge) oder der Spargelernte treten an mehreren Orten extreme Zahlen auf, eine eindeutige Häufung. Auch auf Kreuzfahrtschiffen (weltweit), Nilflussfahrt (Ägypten) und auf Kriegsschiffen, wo räumliche Enge herrscht, wurden viele Krankheitsfälle gemeldet Auch von Postverteilzentren, in der Fleischindustrie und bei Erntehelfern. Auch ist immer wieder Alkohol im Spiel. Ob dieses nur die Enthemmung ist oder Coronaviren sich am ausgeatmeten Alkohol leicht anhaften und leichter in den Körper des Gegenübers übertragen werden können, ist unbekannt
  • Der Großteil der Personen mit Corona-Nachweis haben keine nennenswerten bis nur leichte Beschwerden
  • Die Beschwerden sind von üblichen grippalen Infekten oder echter Grippe nicht zu unterscheiden
  • Eine echte Grippe (auch Virusinfektion) tritt in der Regel plötzlich und heftig auf, eine Corona-Infektion beginnt schleichend und verstärkt sich
  • Ob die Krankheit einen leichten oder schweren Verlauf nimmt ist nicht vorhersehbar. Kriterien dafür sind unbekannt
  • Es wird vermutet, dass bei Aufnahme einer geringen Virenlast die Krankheit keinen schweren Verlauf nimmt
  • Klare Kriterien, die für Coronaviren sprechen, sind der Geruchs- oder Geschmacksverlust sowie Kurzatmigkeit
  • Eine Corona-Infektion ist häufig mit einem plötzlichen Geruchs- und Geschmackverlust verbunden, er tritt häufig erst später auf, es tritt häufig starkes Fieber auf, es treten häufig starke Kopfschmerzen auf, alles besonders bei älteren Personen so ab 50 Jahren
  • Eine Übertragbarkeit durch Weiterverteilung direkt über Tröpfchen ist bei leichten unspezifischen Symptomen bereits möglich
  • Nachweis von Coronaviren heißt nicht automatisch auch krankmachend. Auch werden "tote" Viren nach einer durchlaufenen Erkrankung als positiv angezeigt
  • Man geht derzeit von 14 Tagen aus, in der ein Erkrankter die Krankheit weitergeben kann
  • Die Inkubationszeit, also die Zeit von Virusaufnahme bis zum Auftreten erster Symptome ist unbekannt, sie könne bis zu 14 Tagen betragen, häufig sind es zwei bis 7 Tage. Eine Häufung scheint bei 5 - 6 Tagen zu liegen
  • Die WHO vermutet inzwischen eine durchschnittliche Inkubationszeit von fünf bis sechs Tagen
  • Die Hälfte der Infizierten haben eine Inkubationszeit von 3 bis 7 Tagen, also 5 Tage plus minus 2 Tage. Die anderen 50 % haben fast alle eine längere Inkubationszeit als 7 Tage
  • Das Risiko, durch Schmierinfektion, also durch Weitergabe von Tröpfchen aus dem Rachenraum über Gegenstände, Türklinken, Türgriffe, Kugelschreiber bei der Personalienerfassung, Betätigungsknöpfen von Aufzügen zu erkranken, ist unbekannt. Das Risiko scheint aber sehr gering bis nicht vorhanden zu sein
  • Wieviel Personen ein Erkrankter ansteckt ist sehr ungleich verteilt. Die meisten Kranken stecken niemanden an. Dafür stecken evtl. 10 % 90 % an. Man spricht inzwischen von sogenannten Superspreadern. Wenige stecken also viele an (diese Unregelmäßigkeit wird als Überdispersion bezeichnet)
  • Ein Superspreader steckt höchstens bis zu 50 % der anwesenden Personen im Raum an.
  • Antigen-Schnelltests sollen erkennen, ob man die Viren übertragen kann. Sie sollen nicht erkennen, ob jemand krank ist. Diese Schnelltests sollen die anderen schützen. Da diese Tests nicht so empfindlich sind wie die PCR-Test, werden mehr Viren benötigt
  • Die Schnelltests sind besonders wirksam in der Phase, in der ein Coronainfizierter andere anstecken kann, also eine hohe Virenlast vorhanden ist
  • PCR-Test = Polymerase-Chain-Reaktion. Auf Deutsch: Polymerase-Kettenreaktion
  • Der Corona-Nachweis mit den PCR-Tests heißt nicht, dass ein positiv getesteter auch andere anstecken kann. Der Test ist so empfindlich, dass er Virenkonzentrationen nachweisen kann, welche für andere nicht krankmachend sind bzw. bereits "abgestorben" sind
  • www.Apotheken-Umschau.de:

    Der Ct-Wert gibt einen Hinweis auf die Virusmenge, die ein Infizierter in sich trägt. Er zeigt an, wie viele Zyklen die PCR laufen muss, bis Virus-Erbgut entdeckt wird. Ist die Virenmenge in der Probe groß, reichen dafür relativ wenige Runden. Je geringer die Viruskonzentration in der Probe ist, desto mehr Zyklen sind nötig - und desto höher ist der Ct-Wert.

    Ist der Ct-Wert größer als 30, wird das als Hinweis auf eine niedrige Viruskonzentration gewertet. Nach Angaben des RKI lässt sich aus Proben mit einem Ct-Wert von mehr als 30 in Laborversuchen kein Virus mehr vermehren. In vielen Laboren, die PCR-Tests auswerten, wird die Analyse erst bei einem Ct-Wert von deutlich über 30 gestoppt - vor allem bei anlasslosem Testen können darum auch Menschen ein positives Testergebnis erhalten, die nicht mehr ansteckend sind

  • Resilienz: Stressforscher definieren es auch so: Resilienz ist die Fähigkeit, seine psychische Gesundheit während widriger Umstände aufrechtzuerhalten oder danach schnell wiederherzustellen. Dies hat nicht nur Vorteile für einen selbst, sondern kann sich auch förderlich auf die ganze Arbeitssituation auswirken
  • Wir müssen weiterhin mit einer hohen Dunkelziffer an nicht erkannten Erkrankten bei uns rechnen. Also besonders im privaten Bereich in Wohnungen dieses einkalkulieren, gerade dort bei Besuch besonders häufig lüften (halbstündlich 2-3  Minuten)
  • Wir müssen vermeiden, uns gegenseitig anzustecken, die Überlebenden werden es uns danken

 

Alle Infos sind für die Praxis und für das allgemeine Leben gedacht, es wird keine Gewähr für die Richtigkeit übernommen.

 

Hauptinfoquellen:

Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Alexander Kekulé (Virologe, Epidemiologe und Arzt)(Podcast im MDR, Inhaber des Lehrstuhls für Medizinische Mikrobiologie und Virologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie des Universitätsklinikums Halle, früheres Mitglied der Schutzkommission beim Bundesministerium des Innern, bevor sie aufgelöst wurd)

Herr Klaus Stöhr (Virologe und Epidemiolge)(Koordinator der Plattform Corona-Strategie, er war 15 Jahre in führenden Position bei der WHO tätig).

 

Weitere Infoquellen:

Prof. Dr. Schmidt-Chanasit, Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin,

Prof. Dr. Hendrik Streeck (Direktor des Instituts für Virologie und HIV-Forschung, Universität Bonn),

 

www.rki.de, bundesgesundheitsministerium.de,
Quarks.de,
Focus.de,
WHO,
Prof. Dr. Drosten
(Virologe, kein Epidemiologe)(Institutsleiter der Virologie an der Berliner Charité)
Prof. Dr. Helmut Fickenscher
(Leiter des Instituts für Infektionsmedizin am UKSH in Kiel),

Prof. Dr. Sandra Ciesek, Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Uniklinikum in Frankfurt sowie Professorin für Medizinische Virologie an der Goethe-Universität.

Frau Dr. Viola Priesemann, Phyysikerin, Leiterin einer Max-Planck-Forschungsgruppe.

 

Stand: 18.03.2021

 

Immunsystem stärken

  • UV-Licht in der Natur tanken
  • Viel Sonnenlicht wegen Wärme tanken
  • Jeglichen Stress vermeiden
  • Überstunden vermeiden
  • Nachtarbeit vermeiden
  • Guter Schlaf ist wichtig
  • Täglich nicht mehr als ein Glas mit Alkohol, also höchstens ein Glas Wein oder ein Glas Bier
  • Vitaminreiche Ernährung
  • Ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse und Obst
  • Vitamintabletten als Ergänzung
  • Regelmäßig trinken, damit werden Schleimhäute befeuchtet
  • Ausreichender Vitamin-D-Spiegel
  • Körperliche Betätigung, möglichst im Freien: Spaziergänge fernab der Wohnbebauung, Joggen im Wald, Fahrrad fahren, ...
  • Mentaler Ausgleich: Yoga, Qi Gong, Muskelentspannung nach Jacobsen, ...
  • Nicht überanstrengen: körperlich als auch geistig
  • Allergien medikamentös gut einstellen
  • Asthmatiker achten jetzt besonders auf gute Behandlung und Einstellung (Nase und Rachenraum dürfen nicht entzündet sein, Entzündungen bekämpfen und abstellen)
  • Positiv denken
  • Nicht ständig Nachrichten hören, sind ja derzeit ständig nur schlechte
  • Raucher hören damit auf