Informatives zu Corona

Hintergründe, Informationen, Verhalten in der Freizeit, eigene Meinung zu den Aussagen verschiedener Virologen. Extrem hohe Übertragungsraten innerhalb von Räumen - also lüften, lüften, lüften. Lüften erscheint viel wichtiger als Schmierinfektion.

 


 

Hintergrundwissen

  • Das aktuelle Corona-Virus heißt SARS-CoV-2
  • Es löst bei schlechtem Immunsystem vielfach eine Lungenentzündung aus, die einen sehr schweren bis tödlichen Verlauf nehmen kann. Diese Lungenentzündung heißt Covid-19
  • Auch sind viele Todesfälle bei Vorschädigung des Herzens eingetreten, weil das Herz der hohen Belastung nicht standhielt, aber auch von Nierenversagen und Tod durch Embolien wird berichtet
  • Die Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgt durch Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen, Sprechen, Küssen, Singen: Viren werden in die Raumluft freigesetzt. Die Konzentration in der Raumluft sollte möglichst schnell reduziert werden)
  • Die Übertragung erfolgt erheblich leichter als beim SARS-Virus 2002/2003
  • Coronaviren halten sich in der Raumluft einige Stunden (*)
  • Coronaviren halten sich auf Klinken und Türgriffen 2-3 Tage, sind aber offensichtlich im angetrockneten Zustand, also nach wenigen Minuten oder Stunden, nicht mehr wirksam (*)
  • Die krankmachende Dosis ist unbekannt, die Zeitdauer der krankmachenden Wirksamkeit in der Raumluft als auch auf Türklinken ebenfalls
  • Viren können an der Luft wie auch auf Türklinken nicht lange überleben. Sie vermehren sich nicht wie z.B. Bakterien. Wie lange und in welcher Menge Viren in der Raumluft oder auf Türklinken krankmachend sein können ist unbekannt
  • Offensichtlich infizieren sich die meisten Menschen innerhalb von Räumen. Und in diesen haben sie sich längere Zeit aufgehalten wie in Kneipen (Ischgl), Restaurant (private Feier in Leer), Karnevalsveranstaltungen (Gangelt im Landkreis Heinsberg). Von einer Chorprobe wird eine riesige Infektionsrate gemeldet. In Unterkünften mit sehr hoher Menschendichte wie bei Mitarbeitern in der Fleischindustrie (Werkverträge) treten an mehreren Orten extreme Zahlen auf, eine eindeutige Häufung. Auch auf Kruezfahrtschiffen (weltweit), Nilflussfahrt (Ägypten) und auf Kriegsschiffen, wo räumliche Enge herrscht, wurden viele Krankheitsfälle gemeldet
  • Je höher die Raumluftfeuchtigkeit, umso schneller sinken die Viren zu Boden. Also sinkt die Konzentration an Viren in der Atemluft
  • Ein sehr guter Aufnahmeweg in den Körper sind die Augen
  • Der Großteil der Personen mit Corona-Nachweis haben keine nennenswerten bis nur leichte Beschwerden
  • Die Beschwerden sind von üblichen grippalen Infekten oder echter Grippe nicht zu unterscheiden
  • Eine echte Grippe (auch Virusinfektion) tritt in der Regel plötzlich und heftig auf, eine Corona-Infektion beginnt schleichend und verstärkt sich
  • Ob die Krankheit einen leichten oder schweren Verlauf nimmt ist nicht vorhersehbar. Kriterien dafür sind unbekannt
  • Eine Corona-Infektion ist häufig mit einem plötzlichen Geruchs- und Geschmackverlust verbunden, er tritt häufig erst später auf, es tritt häufig starkes Fieber auf, es treten häufig starke Kopfschmerzen auf, alles besonders bei älteren Personen so ab 50 Jahren
  • ab 50 Jahren nimmt das Risiko stetig zu
  • Strittig ist noch, ob schon vor Auftreten von Beschwerden oder Symptomen man die Krankheit weiterreichen kann. Man geht vermehrt nicht mehr davon aus. Symptome werden aber als solche gelegentlich gar nicht erkannt
  • Eine Übertragbarkeit durch Weiterverteilung direkt über Tröpfchen oder indirekt über die Hände und dann ins Gesicht ist bei leichten unspezifischen Symptomen bereits möglich
  • Nachweis von Coronaviren heißt nicht automatisch auch krankmachend
  • Strittig ist auch, ob Kinder ohne Symptome Krankheitserreger übertragen können, da Kinder nicht so leicht erkranken
  • Man geht derzeit von 14 Tagen aus, in der ein Erkrankter die Krankheit weitergeben kann
  • Die Inkubationszeit, also die Zeit von Virusaufnahme bis zum Auftreten erster Symptome ist unbekannt, sie könne bis zu 14 Tagen betragen
  • Die WHO vermutet inzwischen eine durchschnittliche Inkubationszeit von fünf bis sechs Tagen
  • Hände waschen spült die Viren zum großen Teil ab, wenn gründlich genug eingeseift wird. Eine Händedesinfektion ist offensichtlich nicht wirkungsvoller (gilt nur bei Viren! Diese Regel gilt also nicht in medizinischen Berufen als auch in Laboratorien). Ist aber auch sinnvoll
  • Händedesinfektion muss, wenn überhaupt, richtig durchgeführt werden
    (30 Sekunden die Hände feucht halten gilt bei den meisten Händedesinfektionsmitteln, man muss also panschen)
  • Das Risiko, durch Schmierinfektion, also durch Weitergabe von Tröpfchen aus dem Rachenraum über Gegenstände, Türklinken, Türgriffe, Betätigungsknöpfen von Aufzügen zu erkranken, ist unbekannt. Das Risiko scheint aber gering zu sein
  • Die Sterblichkeitsrate ist erheblich geringer, sie scheint sogar vielfach geringer als beim SARS von 2002/2003 als auch der echten Grippe zu sein. Wegen der sehr leichten Übertragbarkeit erkranken allerdings viel mehr Menschen. Erste Prozentabschätzungen wurden gemacht
  • Man geht davon aus, dass ein Coronaerkrankter drei weitere Personen ansteckt. Diese drei würden wiederum jeweils drei anstecken. Diese neun wiederum 27. Bei 6 Tagen durchschnittlicher Inkubationszeit hätten wir also am ersten Tag einen Erkrankten, am 6. Tag 4, am 12. Tag 13, am 18. Tag 40, am 24. Tag 121, am 30. Tag 246 Erkrankte. Aus 1 mach 246 in einem Monat. (ohne Genesene und Tote natürlich). Erschreckend! Katastrophal!
  • Das Robert-Koch-Institut ermittelt täglich die Reproduktionsrate. Diese muss kleiner als 1 sein, damit die Zahl der täglich Neuinfizierten sinkt
  • Würde die Rate bei 1,2 liegen, würde unser Gesundheitssystem in wenigen Wochen überlastet. Das zeigt, welche Gratwanderung wir gerade machen
  • Das Risiko ist in hohem Alter, z.B. für über 80-Jährige besonders groß, die Sterblichkeitsrate dürfte über 10 % in der infizierten Altersgruppe sein. Man spricht aber auch von 25 %, dann wäre jeder Vierte betroffen
  • Das jüngste Opfer in Deutschland war 21 Jahre alt, hatte eine unerkannte Leukämie
  • Nur Immungeschwächte scheinen zu sterben, leider ist die Immunstärke nicht messbar
  • Wir müssen weiterhin mit einer hohen Dunkelziffer an nicht erkannten Erkrankten bei uns rechnen. Also zu ALLEN Personen Abstand halten! Nicht nur zu Kranken, auch im privaten Bereich. Zu Wohnungen sollten nur Personen, die selbst darin wohnen, Zugang haben. Das gilt auch für alle Verwandten und Bekannten, Schulkameraden. Das wäre eine Ausgehsperre nach Wuhan-Muster (die haben es damit geschafft)
  • Vergessen Sie frühere Netiketten oder die Etikette, es geht um den Stopp der Ausbreitung der Krankheit! Jetzt!!!
  • Wir müssen vermeiden, uns gegenseitig anzustecken
  • Wir befinden uns im Jahr Null nach Corona

 

(*) Angaben sind wissenschaftlich nicht bewiesen. Die Angaben verschiedener Virologen schwanken derzeit teilweise noch gewaltig.

 

Alle Infos sind für die Praxis und für das allgemeine Leben gedacht, es wird keine Gewähr für die Richtigkeit übernommen.

 

Infoquellen:

www.rki.de, bundesgesundheitsministerium.de,
Quarks.de,
Focus.de,
WHO,
Prof. Dr. Drosten
(Institutsleiter der Virologie an der Berliner Charité)
Prof. Dr. Helmut Fickenscher
(Leiter des Instituts für Infektionsmedizin am UKSH in Kiel),
Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Alexander Kekulé (Inhaber des Lehrstuhls für Medizinische Mikrobiologie und Virologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie des Universitätsklinikums Halle), 

Prof. Dr. Schmidt-Chanasit, Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin,

Prof. Dr. Hendrik Streek (Direktor des Instituts für Virologie und HIV-Forschung, Universität Bonn),

Prof. DDr. Martin Haditsch, Facharzt Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie COVID-19 (Link zum Video)

 

Stand: 27.05.2020

 

Immunsystem stärken

  • UV-Licht in der Natur tanken
  • Viel Sonnenlicht wegen Wärme tanken
  • Jeglichen Stress vermeiden
  • Überstunden vermeiden
  • Nachtarbeit vermeiden
  • Guter Schlaf ist wichtig
  • Täglich nicht mehr als ein Glas mit Alkohol, also höchstens ein Glas Wein oder ein Glas Bier
  • Vitaminreiche Ernährung
  • Ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse und Obst
  • Vitamintabletten als Ergänzung
  • Regelmäßig trinken, damit werden Schleimhäute befeuchtet
  • Ausreichender Vitamin-D-Spiegel
  • Körperliche Betätigung, möglichst im Freien: Spaziergänge fernab der Wohnbebauung, Joggen im Wald, Fahrrad fahren, ...
  • Mentaler Ausgleich: Joga, Qi Gong, Muskelentspannung nach Jacobsen, ...
  • Nicht überanstrengen: körperlich als auch geistig
  • Allergien medikamentös gut einstellen
  • Asthmatiker achten jetzt besonders auf gute Behandlung und Einstellung (Nase und Rachenraum dürfen nicht entzündet sein, Entzündungen bekämpfen und abstellen)
  • Positiv denken
  • Nicht ständig Nachrichten hören, sind ja derzeit ständig nur schlechte
  • Raucher hören damit auf

Pflegerische Maßnahmen bei schwerer Erkrankten

Maßnahmenvorschläge, die ich aus anderen Quellen habe und für sinnvoll erachte.

  • Abhusten ist extrem wichtig
  • Trinken Sie viel, Sekret kann nur abgehustet werden, wenn genug getrunken wurde
  • Keine Hustenstiller sondern Hustenlöser einnehmen
  • Wenn es ihr Zustand auch nur annähernd zulässt, bleiben Sie mit aufrechtem Körper, minsestens 30 Grad sitzen
  • Bei Bettlägrigkeit möglichst aufrecht sitzen, mindestens jedoch 30 Grad
  • Atemübungen mehrmals täglich, Astma-/COPD-Betroffene kennen das
  • Heben Sie mehrmals täglich die Arme, um die Lunge weit zu machen, atmen Sie tief ein und aus, stellen Sie sich ans Fenster und genießen Sie die Frischluft
  • Raum intensiv lüften