Coronavirus

Informationen zur aktuellen Lage für Unternehmen, Beschäftigte und andere Leser:

 

Wenn wir nicht jetzt sofort und auf der Stelle massiv handeln ist es zu spät, das Virus würde sich dann sehr schnell in der gesamten Bevölkerung ausbreiten.

 

Da nicht genügend, besonders im Freizeitbereich, gehandelt wurde, wurde ab 23.03.2020 keine Ausgesperre sondern ein extremes Kontaktverbot ausgesprochen. Vermeiden Sie auch private Treffen zuhause. Alle bisherigen Maßnahmen reichen nicht. Es geht um tausende von Menschenleben innerhalb von zwei Jahren. Das Robert-Koch-Institut änderte am 25.03.2020 die Vorgaben für die Tests. Diese werden ab jetzt reduziert. Damit spiegeln die Krankheitszahlen dieses Instituts die Realität nicht mehr wieder. Die Kluft wird damit ab sofort immer größer. Ab sofort sind die Zahlen der Johns-Hopkins-Universität realitätsnäher.

 

Hier der Link zu den aktuellen Zahlen der Johns Hopkins Universität.

Johns-Hopkins-Universität
Johns-Hopkins-Universität

 

 

Verhaltenstipps für nichtmedizinisches Personal:

 

  • Bei Verdacht einer Corona-Krankheit telefonische Kontaktaufnahme mit dem Unternehmen
  • Absolut kein Körperkontakt mit Kollegen und Besuchern
  • Absolut keine Begrüßungsküsschen
  • Keine Umarmungen
  • Niemandem die Hände schütteln
  • Husten und Niesen in die Armbeuge, beim Husten oder Niesen niemals Hand vor den Mund nehmen
  • Absolut keine Kontaktsportarten in der Freizeit
  • Möglichst keine privaten Feiern mehr, alles verschieben. Feiern mit Nichthaushaltsangehörigen wurden ohnehin verboten, Ausnahme Verwandte 1. Grades
  • Zum Schnäuzen abwenden, Einmaltaschentücher bevorzugen
  • Auf räumlichen Abstand achten, v.a. beim Sprechen, in Räumen am besten 2,0 m mindestens
  • Wenn nicht möglich aneinander vorbeiatmen, also versetzt sitzen oder stehen
  • Wenn Sie zu dicht aneinander vorbeigehen müssen, halten Sie den Atem an
  • Beim Sprechen auf Abstand zum Gegenüber achten
  • Hände weg vom Gesicht
  • Nicht die Augen reiben
  • Hände häufig waschen, lange einseifen, Viren abspülen
  • Menschenansammlungen meiden wie in Pausenräumen, Teeküchen, Kantinen. Auch hier auf Abstand achten
  • Büroraum stündlich gründlich lüften
  • Besprechungsräume besonders gut lüften
  • Technische Lüftungsanlagen auf Hochleistung drehen
  • Falls technische Befeuchtung möglich ist, Feuchtegrad möglichst hoch einstellen
  • Persönliche Atemschutzmasken wie auch Mundschutz verlieren bei Durchfeuchtung ihre Wirkung, haben außerdem eine zu hohe Leckrate, sind wenig sinnvoll, Erkrankte müssen diese in der Öffentlichkeit tragen, um möglichst andere nicht anzustecken
  • Persönliche Besprechungen auf das Nötigste reduzieren
  • Allgemein Menschenansammlungen meiden, dazu rechnen auch Besprechungsrunden, Gruppenstärke überdenken, auf die allernötigsten Teilnehmer beschränken, verschieben was zu verschieben geht
  • 14 Tage lang sollten keine beruflichen Auslandreisen mehr erfolgen
  • Beruflich sollte derzeit insgesamt nicht gereist werden
  • Nach Rückkehr aus als gefährlich eingestuften Regionen (Risikogebiete laut WHO bzw. RKI) sollten sich direkt in häusliche Isolation begeben und 14 Tage lang ausharren. Öffentliche Einrichtungen dürfen nicht betreten werden
  • Besucherbeschränkungen einführen
  • Hautschutzcremen und Hautpflegecremen sollten wegen der erhöhten Hautbelastung durch das häufige und gründliche Hände waschen den Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden
  • Beste Erfahrungen habe ich mit den Produkten, damals noch von Peter Greven, heute Peter Greven Physioderm gemacht: mit Ligana-Nutri-safe (vor der Arbeit und für zwischendurch) und Spezialcreme C (nach der Arbeit)

 

Verhaltenstipps für medizinisches Personal:

  • Fast die gleichen wie oben
  • Hygienepläne und Desinfektionspläne beachten
  • Wegen häufigem Hände waschen extrem oft die Hände eincremen entsprechend Hautschutzplan
  • Arbeiten am Coronapatienten nur mit FFP2-Atemschutzmaske

 

Hinweise zum Coronavirus (für SARS-CoV-2):

 

Informationen vom Robert-Koch-Institut sind für Deutschland maßgebend. www.rki.de. Oder einfach googeln: rki Corona oder rki Pandemieplanung.
Das Merkblatt für Betroffene in Quarantäne kann vom RKI heruntergeladen werden.

 

 

Hintergründe:
  • Das aktuelle Corona-Virus heißt SARS-CoV-2
  • Es löst bei schlechtem Immunsystem vielfach eine Lungenentzündung aus, die einen sehr schweren bis tödlichen Verlauf nehmen kann. Diese Lungenentzündung heißt Covid-19
  • Auch sind viele Todesfälle bei Vorschädigung des Herzens eingetreten, weil das Herz der hohen Belastung nicht standhielt
  • Die Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgt durch Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen, Sprechen, Küssen: Viren werden in die Raumluft freigesetzt. Die Konzentration in der Raumluft sollte möglichst schnell reduziert werden)
  • Die Übertragung erfolgt erheblich leichter als beim SARS-Virus 2002/2003
  • Coronaviren halten sich in der Raumluft einige Stunden (*)
  • Coronaviren halten sich auf Klinken und Türgriffen 2-3 Tage, sind aber offensichtlich im angetrocknetem Zustand nicht mehr wirksam (*)
  • Die krankmachende Dosis ist unbekannt, die Zeitdauer der krankmachenden Wirksamkeit ebenfalls
  • Viren können an der Luft wie auch auf Türklinken nicht lange überleben. Sie vermehren sich nicht wie z.B. Bakterien. Wie lange und in welcher Menge Viren in der Raumluft oder auf Türklinken krankmachend sein können ist unbekannt
  • Je höher die Raumluftfeuchtigkeit, umso schneller sinken die Viren zu Boden. Also sinkt die Konzentration an Viren in der Atemluft
  • Ein sehr guter Aufnahmeweg in den Körper sind die Augen
  • Der Großteil der Personen mit Corona-Nachweis haben keine bis nur leichte Beschwerden
  • Die Beschwerden sind von üblichen grippalen Infekten oder echter Grippe nicht zu unterscheiden
  • Eine echten Grippe (auch Virusinfektion) tritt in der Regel plötzlich und heftig auf, eine Corona-Infektion beginnt schleichend und verstärkt sich
  • Eine Corona-Infektion ist häufig mit einem plötzlichen Geruchs- und Geschmackverlust verbunden, es tritt häufig starkes Fieber auf, es trten häufig starke Kopfschmerzen auf, alles besonders bei älteren Personen so ab 50 Jahren
  • Strittig ist noch, ob schon vor Auftreten von Beschwerden oder Symptomen man die Krankheit weiterreichen kann. Man geht vermehrt nicht mehr davon aus. Symptome werden aber als solche gelegentlich garnicht erkannt
  • Eine Übertragbarkeit durch Weiterverteilung direkt über Tröpfchen oder indirekt über die Hände und dann ins Gesicht ist bei leichten unspezifischen Symptomen bereits möglich
  • Nachweis von Coronaviren heißt nicht automatisch auch krankmachend
  • Strittig ist auch, ob Kinder ohne Symptome Krankheitserreger übertragen können, da Kinder nicht so leicht erkranken
  • Man geht derzeit von 14 Tagen aus, in der ein Erkrankter die Krankheit weitergeben kann
  • Die Inkubationszeit, also die Zeit von Virusaufnahme bis zum Auftreten erster Symptome ist unbekannt, sie könne bis zu 14 Tagen betragen
  • Die WHO vermutet inzwischen eine durchschnittliche Inkubationszeit von fünf bis sechs Tagen
  • Hände waschen spült die Viren zum großen Teil ab, wenn gründlich genug eingeseift wird. Eine Händedesinfektion ist offensichtlich nicht wirkungsvoller (gilt nur bei Viren! Diese Regel gilt also nicht in medizinischen Berufen). Ist aber auch sinnvoll
  • Händedesinfektion muss, wenn überhaupt, richtig durchgeführt werden
    (30 Sekunden die Hände feucht halten gilt bei den meisten Händedesinfektionsmitteln, man muss also panschen)
  • Das Risiko, durch Schmierinfektion, also durch Weitergabe von Tröpfchen aus dem Rachenraum über Gegenstände, Türklinken, Türgriffe, Betätigungsknöpfen von Aufzügen zu erkranken, ist unbekannt. Das Risiko scheint aber gering zu sein
  • Die Sterblichkeitsrate ist erheblich geringer, sie scheint sogar vielfach geringer als beim SARS von 2002/2003 als auch der echten Grippe zu sein. Wegen der sehr leichten Übertragbarkeit erkranken allerdings viel mehr Menschen. Erste Prozentabschätzungen wurden gemacht
  • Man geht davon aus, dass ein Coronaerkrankter drei weitere Personen ansteckt. Diese drei würden wiederum jeweils drei anstecken. Diese neun wiederum 27. Bei 6 Tagen durchschnittlicher Inkubationszeit hätten wir also am ersten Tag einen Erkrankten, am 6. Tag 4, am 12. Tag 13, am 18. Tag 40, am 24. Tag 121, am 30. Tag 246 Erkrankte. Aus 1 mach 246 in einem Monat. (ohne Genesene und Tote natürlich). Erschreckend! Katastrophal! Bei täglich neuen 4000 Coronakranken errreichen wir nicht das von Prof. Dr. Drosten skizzierte Horrorszenario, allerdings das des Robertt-Koch-Instituts. Dieses spricht von 10 Millionen Erkrankten noch in diesem Jahr. Das bedeutet geschätzte 1.000 Corona-Tote!
  • Das Risiko ist in höherem Alter, z.B. für über 80-Jährige besonders groß, die Sterblichkeitsrate dürfte über 10 % in der infizierten Altersgruppe sein. Man spricht aber auch von 25 %, also ist jeder Vierte betroffen
  • Das jüngste Opfer in Deutshcland war 21 Jahre alt, hatte KEINE Vorerkrankungen.
  • Nur Immungeschwächte scheinen zu sterben, leider ist die Immunstärke nicht messbar
  • Wir müssen ab sofort mit einer täglich hohen Dunkelziffer an nicht erkannten Erkrankten bei uns rechnen. Also zu ALLEN Personen Abstand halten! Nicht nur zu Kranken, auch im privaten Bereich. Zu Wohnungen sollten nur Personen, die selbst darin wohnen, Zugang haben. Das gilt auch für alle Verwandten und Bekannten, Schulkameraden. Das wäre eine Ausgehsperre nach Wuhan-Muster (die haben es damit geschafft)
  • Vergessen Sie frühere Netiketten oder die Etikette, es geht um den Stopp der Ausbreitung der Krankheit! Jetzt!!!
  • Wir befinden uns im Jahr Null nach Corona

 

(*) Angaben sind wissenschaftlich nicht bewiesen. Die Angaben verschiedener Virologen schwanken derzeit teilweise noch gewaltig.

 

Alle Infos sind für die Praxis und für das allgemeine Leben gedacht, es wird keine Gewähr für die Richtigkeit übernommen.

 

Was Singapur völlig anders macht und damit vollsten Erfolg hat lesen Sie hier.

 

Wenn wir nicht jetzt sofort und auf der Stelle massiv handeln ist es zu spät, das Virus würde sich dann sehr schnell in der gesamten Bevölkerung ausbreiten. Also alle, wirklich alle persönlichen Zusammenkünfte möglichst vermeiden, beruflich wie privat (das Coronavirus unterscheidet da nicht). Reduzieren was zu reduzieren geht, und zwar sofort und auf der Stelle, JETZT! Nicht erst in 14 Tagen damit beginnen, auch nicht in 7. Die Bundesregierung hat ohnehin zu lange gewartet und zu zögerlich Verbote erteilt. 14 Tage gingen verloren.

 

Infoquellen:

www.rki.de, bundesgesundheitsministerium.de, Quarks.de, Focus.de, WHO, Prof. Dr. Drosten (Institutsleiter der Virologie an der Berliner Charité),  Prof. Dr. Helmut Fickenscher (Leiter des Instituts für Infektionsmedizin am UKSH in Kiel), Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Alexander Kekulé (Inhaber des Lehrstuhls für Medizinische Mikrobiologie und Virologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie des Universitätsklinikums Halle),  ...

 

Stand: 26.03.2020

 

Immunsystem stärken

  • UV-Licht in der Natur tanken
  • Viel Sonnenlicht wegen Wärme tanken
  • Jeglichen Stress vermeiden
  • Überstunden vermeiden
  • Nachtarbeit vermeiden
  • Guter Schlaf ist wichtig
  • Täglich nicht mehr als ein Glas mit Alkohol, also höchstens ein Glas Wein oder ein Glas Bier
  • Vitaminreiche Ernährung
  • Ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse und Obst
  • Vitamintabletten als Ergänzung
  • Regelmäßig trinken, damit werden Schleimhäute befeuchtet
  • Ausreichender Vitamin-D-Spiegel
  • Körperliche Betätigung, möglichst im Freien: Spaziergänge fernab der Wohnbebauung, Joggen im Wald, Fahrrad fahren, ...
  • Mentaler Ausgleich: Joga, Qi Gong, Muskelentspannung nach Jacobsen, ...
  • Nicht überanstrengen: körperlich als auch geistig
  • Allergien medikamentös gut einstellen
  • Asthmatiker achten jetzt besonders auf gute Behandlung und Einstellung (Nase und Rachenraum dürfen nicht entzündet sein, Entzündungen bekämpfen und abstellen)
  • Positiv denken
  • Nicht ständig Nachrichten hören, sind ja derzeit ständig nur schlechte
  • Raucher hören damit auf

Pflegerische Maßnahmen bei schwerer Erkrankten

Maßnahmenvorschläge, die ich aus anderen Quellen habe und für sinnvoll erachte.

 

  • Abhusten ist extrem wichtig
  • Trinken Sie viel, Sekret kann nur abgehustet werden, wenn genug getrunken wurde
  • Keine Hustenstiller sondern Hustenlöser einnehmen
  • Wenn es ihr Zustand auch nur annähernd zulässt, bleiben Sie mit aufrechtem Körper, minsestens 30 Grad sitzen
  • Bei Bettlägrigkeit möglichst aufrecht sitzen, mindestens jedoch 30 Grad
  • Atemübungen mehrmals täglich, Astma-/COPD-Betroffene kennen das
  • Heben Sie mehrmals täglich die Arme, um die Lunge weit zu machen, atmen Sie tief ein und aus, stellen Sie sich ans Fenster und genießen Sie die Frischluft
  • Raum intensiv lüften

 

Informationsquellen zur aktuellen Lage für Unternehmen, Beschäftigte und sonstige Leser