Coronavirus - Infos für Unternehmen

Lüften ist die zweitwichtigste Schutzmaßnahme. DGUV, BGN und einige Virologen sprechen inzwischen ganz deutlich über Aerosole durch Atmen und Sprechen. Auch hat die neue Arbeitsschutzregel SARS-CoV-2 von August 2020 erheblich stärkeres Lüften als in der ASR A3.6 beschrieben empfohlen. Die wichtigste ist, niemanden direkt anzuhusten oder anzuniesen.

 

Hier der Link zu den aktuellen Zahlen der Johns-Hopkins-Universität.

 

Hier der Link zur Statistik der Geimpften weltweit.

 

Hier der Link zur Statistik der Geimpften des RKI.

 

Hier der Link zu den aktuellen Zahlen von Schleswig-Holstein.

 

Man kann über die Infektionsschutz-Maßnahmen bzgl. SARS-CoV-2 nörgeln und jammern, sie nach Kräften unterlaufen, man kann aber auch in Eigenverantwortung dazu beitragen, dass sie weniger werden und bald enden.

 

Der Weg zurück zur Normalität führt über weniger Infektionen. Der einfachste Weg, eine Ansteckung und ein Weitergeben der Virus-Infektion zu vermeiden, ist: größtmöglicher ABSTAND, KURZE Kontakte, so WENIG verschiedene Kontakte wie es nur geht, GESCHÜTZTE Kontakte mit FFP2. Und wenn Kontakte in Räumen stattfinden, gilt an Arbeitsplätzen wie besonders in den privaten Räumen, zwei bis dreimal stündlich 3 Minuten LÜFTEN. Was hilfreich wäre: für sich selbst ein KONTAKT-TAGEBUCH führen, WEN man WANN getroffen hat. Dann kann man im Falle einer Infektion andere informieren und die weitere Infektions-Weitergabe verhindern.

 

 

 

    Zusammengefasst: ALM =
 
·      Abstand
 ·      Lüften
 
·      Maske

 

 

 

 

Der Chef der Ärztekammer, Herr Klaus Reinhardt, hält Oberflächendesinfektion für überflüssig. Prof. Drosten betrachtet die Schmierinfektion seit Mai für nebensächlich. Prof. Kekulé sieht das ähnlich.

 

Ich führe gern Unterweisungen zum Thema Coronaschutz durch. Ich überprüfe messtechnisch Ihre Lüftungsmaßnahmen und berate gern.

 

Wichtigste Schutzmaßnahme ist das Lüften in Räumen und in Pkw. Hauptgefährdung sind die Aerosole durch Atmen und Sprechen in der Raumluft. Denn an den meisten Arbeitsplätzen kann man Abstand halten. In Teeküchen braucht man sich nicht treffen. Schmierinfektion ist vernachlässigbar, spielt keine Rolle beim Coronavirus. Also sind Hände waschen und Händedesinfektion als auch Desinfektion von Gegenständen in den meisten Branchen und besonders zuhause weniger wichtig, evtl. nahezu unwichtig. Desinfektionsmaßnahmen lenken unnötig von der wesentlichen Schutzmaßnahme ab: dem Lüften!

 

Wir müssen weiterhin konsequent handeln und Abstand halten. Wichtiger aber ist die Zeitkomponente. Entscheidend ist, wie lange sich ein Coronavirenträger in einem Raum aufgehalten hat oder wie lange ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht dauert. Lüftungsmaßnahmen sind daher wichtiger als das Abstand halten. Infektionsgefahr im Freien ist gering. Der Sommer kam uns zu Hilfe und bremste die Infektionszahlen. Die Infektionszahlen stiegen im Oktober wieder exponentiell, verharren jetzt auf (zu) hohem Niveau. Ausschläge bei den Neuinfektionen sind für Weihnachten und Silvester deutlich zu erkennen. Wir werden mit diesem Virus und mit Schutzmaßnahmen bis zum Sommer leben müssen. Und vermutlich auch darüber hinaus, bis alle Impfwilligen geimpft sind. Der Lockdown ab 02. November führte zum Stillstand der Zahlen, nicht zu sinkenden Zahlen. Es waren also nicht die richtigen Maßnahmen ergriffen worden. Der Lockdown ab dem 16.12. hat sich kaum ausgewirkt, wieder nicht die richtigen Maßnahmen. Nicht die Einschränkung der Mobilität ist entscheidend sondern die Reduzierung der gefährlichen Kontakte. Die Pandemie hat sich nicht abgeschwächt - das Virus ist nicht schwächer geworden.

 

Auf jede erkannte Infektion kommen grob geschätzt 10 nicht erkannte Virusträger, da die Rückverfolgung derzeit nicht funktioniert. Sie läuft zu langsam und wegen fehlender Personalkapazitäten nicht intensiv genug und nicht schnell genug. Nur 1/6 der bekannten Fälle kann das RKI zurückführen, 80 % der Fälle haben also einen unbekannten Ansteckungsort. Man vermutet stark die privaten Räume. Es fehlt eine funktionierende App für Smartphones.

 

Die Infektionstreiber sind also die privaten Zusammenkünfte und Feiern im privaten Wohnzimmer. Viele Virologen sprechen das aus. Ich empfehle allen eine Wetterstation mit CO2-Anzeige. Es gibt auch Geräte, die nur die CO2-Konzentration anzeigen. Die gleiche Wirkung hätte ein Wecker, der alle 30 Minuten zur Lüftungspause auffordert. Und dann jeweils 2-3 Minuten Stoßlüftung mit Querlüftung vornehmen. Das würde die Konzentration der Viren in der Luft in Schach halten. Superspreading-Events würden damit verhindert - als auch die meisten Ansteckungen. Ohne Superspreading wäre das Ende der Pandemie in Sicht. Leider verhalten sich immer mehr Menschen in ihrer Freizeit falsch. Der sächsische Ministerpräsident Herr Kretschmer hat es in einer Rede an den Landtag vor Kurzem auf den Punkt gebracht. Deshalb sind die Zahlen in Sachsen inzwischen katastrophal.

 

Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina

Verhaltenstipps für nichtmedizinisches Personal:

  • Bei Verdacht einer Corona-Krankheit telefonische Kontaktaufnahme mit dem Unternehmen. Kopfschmerzen, Müdigkeit und Gliederschmerzen nennen viele positiv Getestete, sind eindeutige Verdachtszeichen. Und sie hatten keine weiteren Beschwerden oder klassische Symptome.
  • Lieber einmal zu viel zu Hause bleiben als zu wenig, Prof. Drosten rät dazu
  • Husten und Niesen in die Armbeuge, beim Husten oder Niesen niemals Hand vor den Mund nehmen. Niemals in die Hand niesen. Und auf gar keinen Fall in Richtung einer anderen Person Husten oder niesen, auch wenn die Hand vor den Mund gehalten wird. Das wäre grob fahrlässig bis ignorant
  • Die alten Anstandsregeln sind passé, für immer
  • Absolut keine Begrüßungsküsschen
  • Abstand so groß halten, dass der Atem des anderen nicht eingeatmet wird, besonders beim Sprechen, und wenn dann nur kurzzeitig. Mindestabstand von 1 m ist bei Gesprächen rigoros einzuhalten. 1 m von Nase zu Nase ist der Corona-Faktor!
  • Die Ansteckungsrate in Räumen wurde völlig unterschätzt, die Rate im Freien völlig überschätzt
  • Fast alle Infektionen erfolgen innerhalb von Räumen, vor allem offensichtlich in Privaträumen bei gemütlichem Beisammensein oder Familienfeiern
  • Absolut keine Kontaktsportarten in der Freizeit
  • Zum Schnäuzen abwenden, Einmaltaschentücher bevorzugen
  • Wenn nicht möglich aneinander vorbeiatmen, also versetzt sitzen oder stehen, über Eck sitzen
  • Wenn Abstandsregel nicht eingehalten werden kann, mindestens selbstgenähten Mund-Nase-Schutz tragen. Das ist aber kein sicherer Schutz, nur eine Reduzierung des Risikos. Keine Maske mit Ventil tragen. Eine Maske mit Ventil schützt nur den Tragenden, bietet keinen Schutz für andere, ist inzwischen verboten. Für einen besseren Eigenschutz sind FFP2-Masken inzwischen dringend zu empfehlen
  • Vergessen Sie Höflichkeitsformen beim Öffnen einer Tür für einen Gast oder jemand anderen, man kommt sich zu nah. Tür öffnen und zurücktreten oder durchgehen und vorgehen. Z.B. an einer Bürotür, oder auch an einer Apothekentür. Risiko raus!
  • Wenn man sich zu nah kommt nicht reden! Und niemals, wirklich niemals anhusten!
  • Beim Bezahlen nicht Geld, Kreditkarte und Bon persönlich überreichen. Immer ablegen und zurücktreten. Vortreten, nehmen, zurücktreten. Oder es ist eine Trennscheibe vorhanden
  • Nichts in die Hand des Gegenübers geben, man kommt sich in dem Moment zu nah, wenn ja nicht dabei sprechen
  • Hände weg vom Gesicht - das gilt besonders beim Husten, Dieses machen viele Menschen immer noch falsch
  • Nicht die Augen reiben
  • Nicht an die Nase fassen
  • Hände häufig waschen, wer sich damit sicherer fühlt. Lange einseifen, Viren werden abgespült. Eine Schmierinfektionsübertragung ist allerdings unwahrscheinlich
  • Menschenansammlungen meiden wie in Pausenräumen, Teeküchen, Kantinen. Auch hier auf Abstand achten, Räume immer gut lüften
  • Büroraum mindestens dreimal stündlich gut lüften. Also Stoßlüftung am besten immer mit Querlüftung
  • Besprechungsräume oder bei Meetings besonders gut lüften, häufig lüften, Teilnehmerzahl der Grundfläche des Raumes anpassen, Lüftungspausen von 2-3 Minuten einlegen, nicht länger, da der Raum sonst zu stark auskühlt, besser öfters lüften. Bei 2-3 qm pro Person wird es mühsam. Bei 4-5 qm ist häufiges Lüften angesagt. Bei über 7 qm wird es entspannter, halbstündlich bis stündlich stoßlüften bei einem gekippten Fenster. Über 10 qm pro Person sind anzustreben
  • Während Besprechungen oder Meetings ist es angeraten, immer ein Fenster gekippt zu haben
  • Die Personenzahl pro Raum, bei Besprechungen z.B., ist zu überdenken und möglichst gering zu halten
  • Praktikable Abstandsregeln in Meetings: Schulter zu Schulter 1,0 m Abstand, face to face 1,5 m Abstand. Das Restrisiko ist dann gering. Das werden wir in den nächsten Jahren einhalten müssen. Immer aber mehr als 1,0 m Abstand von Nase zu Nase einhalten
  • Beim Reden miteinander face to face ist der absolut geringste Abstand 1,0 m. Wir werden uns umgewöhnen müssen. Auch werden wir diese neue Gewohnheit beibehalten müssen
  • Technische Lüftungsanlagen auf Hochleistung drehen, möglichst wenig Umluftanteil. Geeignete Filter gemäß VDMA beachten
  • Falls technische Befeuchtung möglich ist, Feuchtegrad möglichst hoch einstellen, virengetränkte Tröpfchen sinken dann schneller zu Boden
  • Allgemein Menschenansammlungen meiden, dazu rechnen auch Besprechungsrunden, Gruppenstärke überdenken, Teilnehmerzahl evtl. beschränken
  • Die Raumlüftung ist viel wichtiger als normal, stündliches Stoßlüften in Räumen ist dringend anzuraten, in Büros dreimal stündlich. Im Sommer jeweils für 10 Minuten, in der kalten Jahreszeit 5 Minuten! Bei Querlüftung reichen jetzt je nach Intensität der Querlüftung 3 oder 2 Minuten aus.
  • Bei allen Lüftungsmaßnahmen als auch Personenbeschränkungen im Raum geht es darum, die Virenkonzentration in der Atemluft gering zu halten. Man spricht von Virenlast. Es geht also um die Verdünnung in der Atemluft. Das Maß für eine schädigende Konzentration ist unbekannt, also gilt Vorsorge. Die Übertragungsrate scheint enorm hoch zu sein. Sie steigt mit der Aufenthaltsdauer in einem Raum
  • Besucherbeschränkungen organisieren
  • Persönliche Atemschutzmasken wie auch Mundschutz verlieren bei Durchfeuchtung ihre Wirkung, haben außerdem eine zu hohe Leckrate, sind wenig sinnvoll, wenn es um den eigenen Schutz geht. Auch ist die Augenpartie unbedeckt. Erkrankte müssen diese "Alltagsmasken" oder "Behelfsmasken", wie sie inzwischen bezeichnet werden, in der Öffentlichkeit tragen, um möglichst andere nicht anzustecken. Der Trend geht zur Tragepflicht von FFP2-Masken
  • Mundschutz ist kein Eigenschutz, ersetzt nicht die Abstandsregel als auch Lüftungsmaßnahmen
  • Mundschutz soll die Gefahr durch Tröpfchen verringern
  • Lüften verringert das Risiko durch in der Raumluft schwebenden Aerosole
  • Hautschutzcremen und Hautpflegecremen sollten wegen der erhöhten Hautbelastung durch das häufige und gründliche Händewaschen allen Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden, auch in Verwaltungen
  • Beste Erfahrungen habe ich mit den Produkten, damals noch von Peter Greven, heute Peter Greven Physioderm gemacht: mit Ligana-Nutri-safe (vor der Arbeit und für zwischendurch) und Spezialcreme C (nach der Arbeit)

 

Verhaltenstipps für medizinisches Personal:

  • Fast die gleichen wie oben
  • Hygienepläne und Desinfektionspläne beachten
  • Hände desinfizieren ist im medizinischen Bereich erforderlich. Hände waschen ist nur zusätzlich sinnvoll, da es nicht nur um Viren geht
  • Wegen häufigem Händewaschen und häufigem Hände desinfizieren extrem oft die Hände eincremen mit den Produkten zu festgelegten Anlässen entsprechend Hautschutzplan
  • Arbeiten am Coronapatienten nur mit FFP2-Atemschutzmaske und mit Schutzbrille, besser mit Visier. Diese muss dichtschließend und keine Schickimickibrille sein. Ein Visier hat einen besseren Tragekomfort. Raum häufig mit Querlüftung lüften. Oder der Raum hat eine gute technische Raumluftanlage, die richtig eingestellt ist. Der VDMA gibt Empfehlungen
  • Die Kombination Visier und FFP2-Maske ist sehr wirkungsvoll. Für Erzieher*innen in Kindergärten ist ein Visier eine gute Wahl
  • Bei Tätigkeiten am Coronapatienten mit hoher Gefährdung Visier und filtrierende Atemschutzmaske tragen. Raumlufttechnische Anlage mit möglichst wenig Umluft betreiben, geeignete Filter gemäß VDMA einsetzen (https://aig.vdma.org)

 

Verhaltenstipps für Laborpersonal:

 

Hinweise zum Coronavirus (für SARS-CoV-2):

 

Informationen vom Robert-Koch-Institut sind für Deutschland maßgebend. www.rki.de. Oder einfach googeln: rki Corona oder rki Pandemieplanung.
Das Merkblatt für Betroffene in Quarantäne kann vom RKI heruntergeladen werden. Das Dashboard mit den aktuellen Zahlen des RKI direkt. Informationen des Landes Schleswig-Holstein finden Sie hier.
Alles Wissenswerte über FFP2-Masken finden Sie bei der BGW.

 

 

Infoquellen:

www.rki.de, bundesgesundheitsministerium.de,
Quarks.de,
Focus.de,
WHO,

VDMA,
Prof. Dr. Drosten
(Institutsleiter der Virologie an der Berliner Charité)
Prof. Dr. Helmut Fickenscher
(Leiter des Instituts für Infektionsmedizin am UKSH in Kiel),
Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Alexander Kekulé (Inhaber des Lehrstuhls für Medizinische Mikrobiologie und Virologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie des Universitätsklinikums Halle), Podcasts mit ihm im MDR dreimal wöchentlich

Prof. Dr. Schmidt-Chanasit, Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin,

Prof. Dr. Hendrik Streeck (Direktor des Instituts für Virologie und HIV-Forschung, Universität Bonn),

Prof. DDr. Martin Haditsch, Facharzt Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie COVID-19.

Prof. Dr. Kähler, Institut für Strömungsmechanik und Aerodynamik bei der Bundeswehr.

Prof. Dr. Sandra Ciesek, Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Uniklinikum in Frankfurt sowie Professorin für Medizinische Virologie an der Goethe-Universität.

Frau Dr. Viola Priesemann, Physikerin, Leiterin einer Max-Planck-Forschungsgruppe.

 

Stand: 23.01.2021

 

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Speichert Dauermessungen und Einzelmessungen.

 

Lüftungsmaßnahmen wegen Coronaviren können orientierend überprüft werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Corona- Kompass,

von Prof. Alexander Kekulé.

 

Spannende Lektüre eines Fachmanns für Virologie. Informationsstand Ende Oktober 2020.

Wie weitere Lockdowns mit seinem SMART-Konzept verhindert werden könnten.

 

Unsere GroKo folgt leider nicht seinem pragmatischen Konzept.

 

Es wird also eine unnütz harte Zeit bis Mai 2021.

Rückkehr zur Normalität

 

 

 

Telearbeit - Homeoffice

Derzeit wird viel von Telearbeit gesprochen, Mitarbeiter werden in das Home-Office wann immer möglich geschickt. Es handelt sich dabei nicht um die klassische geplante Telearbeit sondern wegen der Ausnahmesituation um eine gewählte mobile Arbeit. Damit gilt nicht die Arbeitsstättenverordnung für diese Arbeiten, die nur vorübergehend erfolgen dürfen. Es ist also kein Dauerzustand.

 

Stellungnahme des DGUV (unveränderter Originaltext laut Newsletter):

 

Unter mobiler Arbeit sind Tätigkeiten zu verstehen, die außerhalb der Arbeitsstätte unter Nutzung von stationären oder tragbaren Computern oder anderen Endgeräten stattfinden und nicht zwischen Arbeitgeber und Beschäftigten fest vereinbart sind. Solche Tätigkeiten umfassen auch das kurzfristig angesetzte Arbeiten in der eigenen Wohnung. Bei der Möglichkeit, während der Corona-Krise für einen begrenzten Zeitraum im Home-Office zu arbeiten, handelt es sich also - in der Regel - nicht um Telearbeit im Sinne der Arbeitsstättenverordnung, sondern um mobile Arbeit. Für mobile Arbeit gelten die allgemeinen Vorgaben des Arbeitsschutzgesetzes und des Arbeitszeitgesetzes, spezielle Regelungen wie bei der Telearbeit gibt es jedoch nicht.

In Ausnahmesituationen, wie jetzt im Rahmen der Corona-Krise, kann mobiles Arbeiten auch über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden.

 

 

Informationsquellen zur aktuellen Lage für Unternehmen, Beschäftigte und sonstige Leser