Aktuelles zu verschiedenen Themen

In eigener Sache

Fachkraft für Arbeitssicherheit:

Derzeit nehme ich nur ausgewählte Aufträge an. Ab 2018 habe ich wieder Kapazitäten frei.

 

Sonderaufträge Maschinensicherheit:

Gerne nehme ich Aufträge für die Altmaschinenbewertung an.

Siehe Kapitel CE / Maschinensicherheit.

 

Spielplatzprüfungen:

Weitere Aufträge nehme ich gern an, aber nur in Schleswig-Holstein - ohne Ausnahme!

 

 

Aktuelles zu Spielplätzen

DIN-Taschenbuch 105:

Diese Pflichtlektüre für Spielanlagenprüfer liegt in der 7. Auflage vom August 2012 vor und ist auch Anfang 2017 noch aktuell. Diese aktualisierte Auflage enthält alle Änderungen - also alle aktuellen Vorgaben für die rechtssichere Prüfung. Sie enthält nun auch die DIN 79000 "Standortgebundene Fitnessgeräte im Außenbereich". Für Nov. 2017 ist eine Neuauflage geplant. Sie ist im Beuth Verlag bereits vorbestellbar.

 

 

DIN SPEC 79161:2011-12:

Der Fachbericht des DIN Normenausschusses Sport- und Freizeitgeräte ist im November 2011 erschienen. Die Anforderungen an die Berichte von Jahreshauptinspektionen werden konkretisiert. Die Anwendung des Fachberichtes ist freiwillig, ähnlich einem QM- oder AMS-System. Die Verkehrssicherheit der Spielplätze ist auch bei Nichtanwendung gegeben, auch wenn anderes gern suggeriert wird.

 

 

DIN 79161-1 und -2:2016-11:

Die DIN SPEC wurde in eine vollwertige Norm überführt, aufgeteilt in zwei Teile. Teil 1 behandelt Ausbildung und Schulung der Spielplatzprüfer, Teil 2 die Prüfung und die Qualifizierung der Prüfer.

 

Aktuelles zu Gefahrstoffen

GHS-System:

Neues Kennzeichnungssystem von Gefahrstoffen ersetzt mit Übergangsfristen das alte. Neue Kennzeichen im Arbeitsschutz für Gefahrstoffe wurden ab dem 01.12.2010 eingeführt - parallel zu den bestehenden. Die letzte Übergangsfrist endet in 2017. Anwender müssen also spätestens jetzt handeln. GHS steht für Globally Harmonized System.

Siehe auch www.bg-chemie.de

 

Aktuelles zum Brandschutz

Brandschutz:

Die ASR A2.2 ist in Kraft. U.a. wird die Mindestgröße von Feuerlöschern festgelegt. Die Mindestzahl von ausgebildeten Brandschutzhelfern, die mit einem Feuerlöscher im Notfall umgehen können sollen, wurde konkretisiert. Neu ist jetzt auch die DGUV Information 205-023. Diese regelt die Ausbildung für Brandschutzhelfer. Alle 3 bis 5 Jahre ist diese Ausbildung zu wiederholen. Teil dieser Ausbildung ist der praktische Umgang mit Feuerlöschern.

 

Rauchmelder:

Rauchmelder wurden in privaten Wohnungen auch in Schleswig-Holstein zur Pflicht. Sie müssen gemäß geänderter Landesbauordnung ab 2011 angebracht sein. Betrifft nicht Betriebe und Behörden. Für Haushalte empfiehlt die Stiftung Warentest Rauchmelder, die der EN-Norm 14604 entsprechen und ein VdS-Prüfzeichen haben (VdS Schadenverhütung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.).

 

 

 

Aktuelles zum Arbeitsschutz allgemein

Arbeitsstättenverordnung:

Die geänderte Arbeitsstättenverordnung aus dem Jahr 2004 ist am 03.12.2016 in Kraft getreten. Bildschirmarbeitsplätze sind nunmehr darin enthalten. Home-Office und Telearbeit werden konkretisiert. Siehe auch BAuA.

Die Bildschirmarbeitsverordnung wurde integriert und ist damit entfallen.

 

Persönliche Schutzausrüstung:

Die EU-Verordnung 2016/425 ist am 20.04.2016 in Kraft getreten. Sie muss automatisch spätestens ab 21.04.2018 angewendet werden. Baumusterbescheinigungen sind dann nur noch 5 Jahre gültig. Auch muss das CE-Zeichen und die Konformitätserklärung jedem Produkt beiligen, dafür hat jeder Lieferant zu sorgen. Ausführliche Informationen siehe beim IFA.

 

 

Betriebssicherheitverordnung:

Die aktuelle Betriebssicherheitsverordnung ist ab dem 01.06.2015 in Kraft. Damit gibt es kein Explosionsschutzdokument mehr. Gefährdungsbeurteilungen müssen also den Explosionsschutz abhandeln als auch für Maschinen und Anlagen durchgeführt werden, an denen keine Mitarbeiter arbeiten sondern Dritte gefährdet werden.

 

 

Anzahl der Sicherheitsbeauftragten:

Die DGUV Vorschrift 1 löste die BGV A1 ab. Damit ändern sich die Regeln für die Anzahl der Sicherheitsbeauftragte. Fachliche, räumliche und zeitliche Nähe der Sibe zu den Beschäftigten ist abzuwägen, nicht nur wie bislang die Anzahl der Beschäftigten.

 

 

Ersthelferausbildung:

Die DGUV Vorschrift 1 hat auch wesentliche Änderungen bei der Ersthelferausbildung gebracht. Nun sind nur noch 9 h statt 16 h für die Grundausbildung für betriebliche Ersthelfer vorgesehen. Die Nachschulung umfasst ebenfalls 9 h, hat aber einen angepassten Inhalt. Einen exakten 2-Jahresturnus (im Sinne eines Verfallsdatums) gibt es weiterhin nicht. Nur Ersthelferausbildungen durch ermächtigte Ausbildungsbetriebe durch die Unfallversicherungsträger werden von diesen anerkannt.

Liste siehe www.bg-qseh.de

 

 

ASR A4.1 Sanitärräume:

Diese Arbeitsstättenregel ist mit Ausgabe September 2013 neu herausgegeben worden Sie ersetzt einige alte Arbeitsstättenrichtlinien. Waschräume, Toiletten und Duschen werden zusammenhängend neu geregelt - auch für Baustellen. Reinigungszyklen für diese Einrichtungen werden vorgeschrieben.

 

 

Neues Regelwerk des DGUV:

Ab dem 01.05.2014 gilt das einheitliche und neue Regelwerk des DGUV. Die alten Bezeichnungen der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen haben ausgedient. Das bislang getrennte System wurde in ein Einheitliches überführt. Eine Transferliste hat der DGUV herausgebracht.  Und auf der Startseite dann weiter: "zur Transferliste ..." anklicken.

 

 

Arbeitsmedizinische Vorsorgeverordnung:

Die ArbMedVV trat in der neuen Fassung am 01.11.2013 in Kraft. Es wird nicht mehr von Vorsorgeuntersuchungen sondern von Vorsorge gesprochen. Beratungsgespräche mit individuell vom Betriebsarzt erachteten Untersuchungen treten in den Vordergrund. Pflichtvorsorge und Angebotsvorsorge sind die wesentlichen Kernpunkte.

 

 

Arbeitsschutzgesetz:

Das Arbeitsschutzgesetz von 1996 wurde mit dem 24.10.2013 geändert. Wesentliche Änderung: Die Dokumentation der Gefährdungsbeurteilungen wird auch bei kleinen Betrieben Pflicht.

Psychische Belastungen werden textlich deutlicher hervorgehoben, hätten aber immer schon (seit 1996) betrachtet werden müssen.

 

 

Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung:

Mit der neuen ASR A1.3 Ausgabe Februar 2013 ändern sich viele Schilder. Neue Kennzeichen im Arbeitsschutz wurden eingeführt. Alle Brandschutzzeichen sind verändert, ebenfalls viele Gebotszeichen. Ein kompletter Austausch sofort ist nicht erforderlich, eine Notiz in den Gefährdungsbeurteiluungen ausreichend.

 

Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA)

Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) wird von Bund, Ländern und Unfallversicherungsträgern unterstützt. Ziel ist, die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten zu verbessern und zu fördern. Das Denken geht dabei über die Mindestvorschriften hinaus. Arbeitsschutz wird als Erfolgsfaktor erkannt, betrachtet und praktiziert! Hier gibt es laufend neue Info´s.

 

Schwerpunkte bis 2020 werden Rückenbelastungen (Heben und Tragen) und psychische Belastungen sein.

 

LV 54 vom LASI ist die Grundlage für die Systemkontrollen. Diese und weitere Informationen wie die GDA Leitlinie sind auf dem Portal der GDA zu erhalten.

 

iga Initiative Gesundheit & Arbeit

Vier Verbände der gesetzlichen Kranken- und Unfallversicherung verfolgen in der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) ein gemeinsames Ziel: die Gesundheit im Arbeitsleben fördern, indem sie Prävention weiterdenken. Näheres unter www.iga-info.de.