Idealer Untergrund eines Dreierrecks

Reckanlagen sind bei Kindern sehr beliebt, das sehe ich häufig am weggespielten Rasen, sodass diese Flächen sich dann verhärten. Bis zu einer Reckstangenhöhe von 1,5 m wäre Rasenboden mit guter Grasnarbe als dämpfender Boden geeignet. Darüber muss mindestens 20 cm ausgekoffert werden und Fallschutzsand/Fallschutzkies/Rindenmulch/Holzhackschnitzel eingebaut werden. Ein Sicherheitszuschlag ist einzukalkulieren. Rindenmulch und Holzhackschnitzel müssen in dem Fall den Abmessungen der DIN EN 1176-1 (wenn man das mal Korngröße nennen will) entsprechen.

 

Sand oder Kies wird in Kiesgruben im Tagebau abgebaut. Rindenmulch und Holzhackschnitzel sind Abfallprodukte und damit ökologisch sinnvoller. Wiederbeschaffungszeit 100 Jahre über den groben Daumen gepeilt, aus 100 % nachwachsenden Rohstoffen. Und den Pessimisten zum Trotz: Rindenmulch schimmelt nicht. Selbstverständlich unterliegt es dem natürlichen Verrotungsvorgang, sodass jährlich oder alle zwei Jahre nachgefüllt werden muss. Das gilt übrigens auch für Holzhackschnitzel. Und Keimfreiheit gibt es in unserer Umwelt nicht, soll und darf es auch nicht geben. Sonst würde die Menschheit nicht überleben.

 

Dieses Bild zeigt die ideale Größe für den besonders herzustellenden Untergrund. Der große Kreis bzw. Ellipse muss mindestens 20 cm ausgekoffert sein. An der niedrigsten Stange reichen 10 bis 15 cm aus. Auch Sand muss gelegentlich nachgefüllt werden.

 

Die Fundamente allerdings müssen dann abgerundet sein. Ansonsten benötigen die Fundamente eine 40 cm dicke Überdeckungsschicht an losem Schüttgut.

 

Das sind zwei verschiedene Anforderungen an den Boden: eine für Geräte und die zweite für Fundamente. Das wird gern durcheinandergebracht.

 

 

 

Gleiche Stelle ein Jahr zuvor. Man ist meiner Empfehlung gefolgt, siehe oben.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0