Weidentipi in Kitas - Pflegetipps

Für mich gehört ein Weidentipi in jede Kita. Oder auch gern zwei oder drei. Wohl dem der Platz hat. Die gekauften Weidengeflechte halten nur von 12 bis Mittag. Bild vom Mai 2016 aus Wattenbek.

 

Weidentipis sind bei Kindern sehr beliebt. Als Tunnel oder Rückzugsort gestaltbar. Bei der laufenden Pflege muss drauf geachtet werden, dass keine spitzen Zweige in Augenhöhe hineinragen. Diese sind abzuschneiden oder wegzubinden. Ansonsten dürfen die Pflanzen wachsen. Alte Stämme, die keinen Grünbewuchs mehr produzieren, sind zu ersetzen, da die Standsicherheit verloren geht.

 

Einen guten Start bei der Neuanpflanzung ist es, einen Ringkanal auszuheben und außen herum einen kleinen Wall zu belassen. In diese Mulde (Ring, in dem die Pflanzen stehen) kann am Anfang gut gewässert werden. Später sammelt sich hier leichter Regenwasser und gelangt dadurch an die Pflanzen, fließt nicht weg. In obigem Beispiel wurde das mustergültig praktiziert.

 

 

 

Vergleichsbild zu obigem Bild vom April 2022. Zu erahnen sind noch die Mulden, in denen die Weidenruten eingesetz wurden. Sie liegen tiefer, damit fließt mehr Wasser automatisch zu und versickert im Wurzelbereich. Natürliche Bewässerung.

 

 

Kräftiger bewundernswerter Neuaustrieb im Jahr 2022.

 

Bild aus 2021 in Neumünster.

 

Wer Natur haben will, muss auch etwas dafür tun. Weiden bedürfen einer regelmäßigen Pflege. Besonders wenn sie gut wachsen. Bild aus 2021 in Kiel-Oppendorf.

 

 

 

Versteck, Rückzugsort, vielfältige Nutzungs- und Spielmöglichkeiten für Kinder. Und wenn sie noch so klein sind. Bild aus 2022 in Blunk.

 

 

Weidenruten auf einen Wall gesetzt, keine gute Idee. Weiden sind wasserliebend. Bild aus 2023 in Wallsbüll.

 

Hier soll ein Weidengang entstehen, gerade frisch angelegt. Bild aus 2023 in Bordesholm.

 

Diesmal sind es keine Weiden. Ein Buchengang soll entstehen. Gerade neu Angelegt. Bild aus 2023 in Nettelsee.

 

 

Wenn Weiden zu alt und knorrig werden und nicht mehr grün ausschlagen, kommt mein Auftritt. Drücken bis es knackt. Einige schwere Stämme habe ich schon umgelegt. Bild aus 2023 in Kiel-Holtenau.

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