Beinaheunfälle

Formblatt/Vordruck/Formular Beinaheunfall - kann hier heruntergeladen werden. Grundlage für ihre individuelle Gestaltung.

 

Für ein AMS ist es Pflicht, für einen guten Arbeitsschutz eine Kür, für Kostensparer (die nur die direkten und sofortigen Unkosten sehen) überflüssig, sich mit sogenannten Beinaheunfällen zu befassen. Eine eindeutige Definition für Beinaheunfälle gibt es nicht. Man könnte es wie folgt umschreiben: Beinaheunfälle sind Unfälle, die nur durch günstige Umstände nicht entstanden sind. Oder umgedreht: treffen mehrere ungünstige Umstände gleichzeitig aufeinander, passiert ein Unfall.

 

Grundgedanke der Beinaheunfälle ist die Unfallpyramide. Diese unterteilt die Personenschäden nach der Schwere:

  • tödliche Unfälle
  • Unfälle mit mehr als drei Tagen Arbeitsausfall
  • Unfälle mit weniger als drei Tagen Arbeitsausfall
  • Unfälle ohne Ausfallzeiten

Je geringer der Personenschaden, um so vielfach höher sind die Unfallzahlen. Zahlenangaben hierüber schwanken. Dieses potenziert sich mit der Pyramidentiefe.

 

Die Unfallpyramide zeigt:

  • Unfallverhütung beginnt mit der Vermeidung von Beinaheunfällen und unsicheren Handlungen
  • Die Beseitigung von leichten Unfällen wirkt sich in der Regel auch positiv auf die Beseitigung von schweren Unfällen aus

 

Reduziert man also die große Zahl von gefährlichen Zuständen / Risiken / Beinaheunfällen, so führt das auch zu weniger Unfällen mit Personenschäden. Außerdem nimmt die Unfallschwere ab.

 

Anbei liegt ein Vordruck, den Sie gern nutzen oder für sich anpassen können.

 

Beinaheunfälle Formblatt4.pdf
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