Parkour

Parkouranlagen werden salonfähig. Ab März 2017 gibt es nun auch eine Norm, die DIN EN 16899:2016.

 

Parkour-Anlagen müssen getrennt von anderen Spielgeräten und Spielbereichen errichtet werden. Denn der Zweck und die Zielgruppe sind andere als die der üblichen Spielplätze.

 

Definition Parkour in der DIN EN 16899: nicht auf Wettkampf ausgelegte Sportart, bei der das freie Bewegen über und durch jedes beliebige Gelände unter ausschließlicher Nutzung der körperlichen Fähigkeiten trainiert wird, in erster Linie durch Rennen, Springen, Klettern unter Einsatz der vier Gliedmaßen.

 

Je nach Höhe und Schwierigkeitsgrad eines Parkour-Elements wird aus Sicherheitsgründen die Zugänglichkeit erschwert. Zugangsbeschränkungen sind somit gewollt und werden durch eine Schrittweite vorgegeben. 70 cm und 100 cm sind typische Maße.

 

Anders als auf Spielplätzen wird die höchste Fallhöhe nicht von der Plattform (hier Landing) aus gemessen sondern von der Oberkante von Geländer bzw. Rohr oder Stange, da diese überklettert werden sollen. Völlig anders also als bei der DIN EN 1176. Auch dürfen bzw. sollen die Elemente dichter stehen. Das beeinflusst die Aufprallflächen.

 

Parkoure sollen von Personen ab 8 Jahre benutzt werden.

 

Jahreshauptinspektion der Parkour-Anlage

Erste Erfahrungen habe ich in einem praktischen Beispiel sammeln können. Gern führe ich also die nach der neuen DIN EN 16899 geforderte Jahreshauptinspektion durch.

 

Sinnvoll ist eine beratende Begleitung während der Planungsphase, damit keine Überraschungen sprich kostenaufwändigen Änderungen nach der Jahreshauptinspektion erforderlich werden.

 

Die Norm ist ab sofort anzuwenden!